07.11.2017

19:00 Uhr, Historische Villa Metzler des Museums Angewandte Kunst, Schaumainkai 15, Frankfurt am Main

Hat die Zeitung eine Zukunft?

Gedanken von Werner D'Inka in der Reihe Salongespräche

Die gedruckte Presse steckt in einem tiefgreifenden Umbruch. Angesichts der Digitalisierung sieht sie sich einer doppelten Herausforderung gegenüber: Das herkömmliche Geschäftsmodell ist bedroht, ein neue, selbsttragende Finanzierung von Qualitätsjournalismus in der digitalen Welt ist (noch) nicht in Sicht. Zugleich wird die Rolle von Journalisten als Vermittler zwischen der Ereigniswelt und dem Publikum in Frage gestellt. Vertreter der digitalen Avantgarde halten Journalisten für eine „Kaste weltlicher Priester“, die darüber entscheiden, was das einfache Volk erfahren dürfe und was nicht. Die digitale Revolution stelle dieses Verhältnis endlich vom Kopf auf die Füße.

Werner D’Inka, Jahrgang 1954, trat 1980 in die Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein. Seit 2005 ist er einer ihrer Herausgeber. Er ist zudem Präsident des Frankfurter Presseclubs.

Öffentliche Veranstaltung. Anmeldung erbeten: info@kgv-frankfurt.de.
Eintritt 10 Euro, ermäßigt für Mitglieder des Kunstgewerbevereins 5 Euro.

 

 


Historische Villa Metzler des Museums Angewandte Kunst

Schaumainkai 15-17, 60594 Frankfurt am Main, Deutschland