08.11.2018

19:00 Uhr

Im Fokus

Die "Frankfurter Kunstgewerbeschule", ein Teil des Mitteldeutschen Kunstgewerbevereins. Ihr Weg und ihr Ende.

Der Mitteldeutsche Kunstgewerbeverein betrieb seit 1879 eine Kunstgewerbeschule. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie mit der seit hundert Jahren bestehenden Städelschule vereint, beide gingen in städtische Trägerschaft über. Als Frankfurter Bauhaus vereinigte die Kunstgewerbeschule in den 20er Jahren somit angewandte und freie Kunst und erlebte unter dem Rubrum des „Neuen Frankfurt“ eine glanzvolle Zeit. Die NS-Kulturpolitik forcierte jedoch die Tradition der Städelschule, während die der Kunstgewerbeschule zugunsten der Offenbacher Meisterschule (der heutigen Hochschule für Gestaltung) aufgegeben werden sollte. Ihr Name ging unter. Der Vortrag erkundet, wie viel Substanz der Kunstgewerbeschule historisch in der Städelschule steckt.

Öffentliche Veranstaltung. Eintritt 10 Euro, ermäßigt für Mitglieder des Kunstgewerbevereins 5 Euro. Anmeldung erbeten unter info@kgv-frankfurt.de.


Historische Villa Metzler des Museums Angewandte Kunst

Schaumainkai 15, 60594 Frankfurt am Main, Deutschland